Archiv für 25. August 2010

Was machen eigentlich die Jungs vom Bigtackle Team 1 wenn sie nicht in Norwegen angeln sind? Natürlich angeln! Neben dem Raubfischangeln hat Ulf nach jahrelanger Abstinenz
seit zwei Jahren das Karpfenangeln wieder für sich entdeckt.Was liegt da näher als David mit zu infizieren und mit ihm die ein oder andere Session an Brandenburger
Gewässern zu veranstalten?

Den Jungs geht es dabei nicht um schnelle Fangerfolge, denn ein Trainingsgewässer existiert, wo man schnell mal ein paar Fische fängt. Vielmehr geht es um schwierig zu beangelnde Gewässer, wie Flüsse, Kanäle und große Seen, bei denen sich der Erfolg nicht gleich einstellen muss.

So hatten die beiden sich im letzten Jahr ein paar Stellen gesucht, wo nach Informationen unserer Karpfencracks aus dem Laden, zwar Fische vorhanden sind, aber noch keine großen Fangerfolge zu verzeichnen waren.
Also schnell mal das Schlauchi gesattelt und mit dem Echolot die Gewässerstruktur erforscht. Was braucht man noch neben dem ganzen Tackle? Richtig einen Boilie der im Wasser super arbeitet und Fische fängt! Wären wir jetzt in großes Unternehmen,
würde jetzt ein dickes Pamphlet über jahrelange Forschungen und Tests folgen. Wir halten es wie mit den guten Rouladen von Mutti.
Hochwertige Grundzutaten ohne Konservierungsstoffe, ein lecker Rezept und viel Liebe bei der Zubereitung lassen unsere Boilies genauso einzigartig wie Muttis Rouladen werden. Klar zahlt man bei den ersten Versuchen erstmal Lehrgeld, aber bevor wir unsere Boilies auf die Kundschaft losließen, ging es damit erstmal höchstpersönlich ans Wasser. Und sie fingen von Anfang an, nur die Konsistenz stellte David noch
nicht zufrieden. Das Problem hatte David aber nach dem nächsten Dreh im Griff und so verkaufen wir seit mittlerweile mehr als einem Jahr unseren Hausboilie in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Und nicht nur wir fangen damit, sondern auch unsere Kunden.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ulf und David hatten sich eine Stelle ausgesucht, die förmlich nach Karpfen roch. Die ersten Sitzungen waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Extremer Brassenalarm raubte den Jungs den Schlaf und letztendlich die Nerven. Na juut und ejaal, denn Fisch ist da! Wer der beiden kennt, weiß das dann das Visier runtergeklappt wird, denn jetzt gehts richtig los.
Und sie sollten Recht behalten. Irgendwann Ende Juni kam ich morgens in die Firma und David ist immer ein paar Minuten später da, auch wenn er die Nacht vorher eine Session gemacht hat. Diesen Morgen war etwas anders. Es wurde halb elf und zwei Typen aus der Geisterbahn betraten den Laden. Aber grinsend. Völlig übernächtigt hatten David und Ulf eine Big Night auf IHREM Spot hinter sich! Ab zwei Uhr hatten die beiden jede Stunde einen Fisch. Neben Sex oder einer guten Party, definitiv der beste Grund für eine schlaflose Nacht!