16
08
2010
Regen von oben, von der Seite, eigentlich von überall…..
Geschrieben von: Holger in Allgemein| Mit Robby hatte ich vor ein paar Wochen mal eine Tour auf den Strelasund besprochen. Denn was ist schöner als im Sommer, nur mit T-Shirt am Leib, Hecht, Barsch und Zander nachzustellen. Bisher kannte ich das Revier nur im Herbst und Winter, wo uns das Wetter schon öfter ein Strich durch die Rechnung machte. Die Fänge der letzten Wochen machten uns Hoffnung auf ein tolles Wochenende mit unseren guten Freunden Eddy, Rüdiger und Mario, dem Chef vom Angelführer Strelasund. Freitag abend nach Ladenschluss packten wir schnell die Plünnen ins Auto und ab ging es hoch nach Stralsund. Am nächsten Morgen waren wir mit Mario am Hafen verabredet, um am Sonnabend auf eigene Faust mit dem Kleinboot den Sund zu erkunden. Ein Blick aus dem Fenster der Fewo, ließ uns schlimmes erahnen. Dicker fetter Regen, der in Strömen gen Erde prasselte machte nicht gerade Lust, den ganzen Tag auf dem Boot zu sitzen. Zumal wir nur das leichte Sommerregenzeug eingepackt hatten, was, naja, sagen wir es mal ehrlich vielleicht maximal zwei Stunden Regen standhält, dann aber doch durchlässig wie ne vollgestrullte Windel ist. Der Wetterbericht versprach aber Besserung um die Mittagszeit. Als wir zum Hafen runterkamen war neben unseren Freunden noch ein Bekannter am Ort. Herr Starkregen! Also verbrachten wir die nächste Stunde im Auto, in der Hoffnung auf Besserung. Schnell hatten wir noch entschieden, das wir lieber zu fünft auf Marios großes Boot gehen. |
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| Irgendwann gegen halb neun ließ der Regen nach und hörte sogar auf. Natürlich nur um Schwung zu holen für das was noch kommt. Der erste Spot war schnell angesteuert und ein paar kleine Zander und Hechte kamen ins Boot. Das machte Hoffnung auf mehr und ließ uns den REGEN kurzzeitig vergessen. Die Gespräche an diesem Tag auf dem Boot kamen immer wieder zwangsläufig auf REGEN und norwegische Urlaubserlebnisse wurden ausgetauscht. Rüdis atmungsaktive Segelbekleidung flog als erstes duch die Dichteprüfung und auch bei mir dauerte es nicht mehr lange und ich war komplett durchnäßt. Das einzig schöne waren die warmen Temperaturen, die das angeln noch einigermaßen erträglich machten. Ab und zu wechselte der Regen von stark auf saustark und am frühen Nachmittag strichen wir einstimmig die Segel. Sonntag ging es dann nochmals raus und das Wetter war uns wohlgesonnener. Etwas Wind und kaum Strömung versprachen einen tollen Angeltag und wir konnten Zander, Hecht und Barsch in ganz guten Stückzahlen erbeuten. Die Größen der Fische ließen aber echt zu wünschen übrig. Bei mir klapperte es dann gegen Mittag und ein strammer Hecht kam ins Boot. Robby legte am vorletzten Stopp des Tages dann noch einen schönen Zander in der 70 cm Klasse nach und dann neigte sich unsere Tour dem Ende zu. Wie wir schon häufig auf dem Strelasund erleben konnten, war eine Köderfarbe, dieses Mal Schwarz-Gelb Glitter, einfach fangentscheidend und wer die nicht hatte, schaute echt in die Röhre. Wir haben wie immer viel gelacht, es macht einfach Spaß mit den drei original Stralsunder Jungs auf dem Boot zu sein, von ihrer Erfahrung zu profitieren und mit echten Potsdamer Sprüchen sie immer wieder zum Brüllen zu bringen. Die Rücktour nach Potsdam gestaltete sich echt problemlos, bis auf die Prignitz, da trafen wir auf einen mittlerweile alten Bekannten. Den Herrn STARKREGEN! Dieses Mal in der 2.0 Version, also so stark das man das vorherfahrende Auto nicht mehr sah. Danke Herr STARKREGEN, das wir dich kennenlernen durften, aber nun hau endlich ab! |


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