Also Wetter gab es gestern reichlich. Und zwar von allem etwas. Hauptsächlich aber Wind, Regen und Hagel. So bescheiden sahen dann auch gestern unsere Angelerlebnisse aus. Alle drei Boote haben es nochmal auf Butt versucht, aber nicht ein Zupfer in sechs Stunden Butt angeln. Der Wind wurde immer stärker und so haben wir uns in die windstillen Ecken des Vellis verdrückt und Dorsche geärgert. Immer wieder ziehen Herings- und Brieslingsschwärme durch die Fjorde und das angeln mit dünnem Stöckchen und Gummi auf die Leoparden lässt keine Langeweile aufkommen.
Sportdorsche in dieser Größe sorgen für mächtig Spaß an der leichten Rute.
Zwischendurch haben wir noch auf Mefos geangelt, aber mehr als Nachläufer,
die bis zum Boot den Köder beäugten, konnten wir nicht produzieren.
Über einem Kelbwald bekam ich dann einen Hammerbiss und ab ging der Fahrstuhl nach unten. Ein paar Minuten Fight mit einem kräftigen Gegner und dann lag ein schöner 16 Pfund Pollack im Boot. Trotzdem wir uns noch mehrmals über den Kelb treiben ließen, war kein Pollack mehr zum naschen zu überreden.
Auch Dreckswetter kann seine schönen Seiten haben.
Heute gibt Rasmus der windige Geselle alles. Seit gestern abend tobt ein Sturm, so wie ich ihn am Velli noch nie erlebt habe. Naja, wir
müssen noch das Tackle reinigen und die Plünnen für die Heimfahrt packen. Denn morgen früh gehts nach Hause!

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