Archiv für die Kategorie: Reiseberichte
Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
Die Bigtackle Tour hat nun noch einen Angeltag vor sich und es liegen
noch Hoffnungen auf allen Anglern, damit noch ein Kracher wie in den letzten
Jahren aus dem Velfjord kommt.
David berichtete mir gestern abend, daß zur Zeit wenig Futterfisch
im Fjord
ist und das Angeln sich mehr als beschwerlich gestaltet.
Aber: Egal, die Boxen der meisten Angler sind gefüllt, an Dorsche in Küchengröße
zu kommen ist kein Problem, wie Ronny und Schulle auf den Bildern unten zeigen.
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Das Rotbarschangeln gestaltete
sich im Storboya schleppend, während
im Langfjord die Roten als Pflichtprogramm hochgekurbelt wurden.
Überraschungen gab es im Velfjord beim Pilken in hundert Meter, in Form
von dicken Rotbarschen, die eigentlich im Storboya sein sollten. Naja, Ausflüge
und Umwege erweitern ja bekanntlich die Ortskenntnis,also warum soll das nicht
auch für Rotbarsche gelten?
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Die Jungs werden heute noch
mal richtig Gas geben, damit ich spätestens
morgen früh Euch den Abschlussbericht servieren kann. |
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
| Moin moin,
wie versprochen kommen hier noch ein paar Fotos von vorgestern.Schaut euch
mal
das Bild von Ulf unten an.
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Der Mann kann angeln
wie ein Gott, ist lustig und nie um einen guten Spruch verlegen. Aber………,
in die Kamera schaut der Kerl immer, als
wenn es gleich mächtig Haue gibt. Und nun der Anflug eines
Lächelns! Das mit den dicken Fischen muß er ja nicht mehr üben
und das lachen
bekommt er auch noch diesen Urlaub hin! |
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Wie schon gesehen gehen David
und Ulf bis jetzt vorwiegend einer ihrer Paradedisziplinen nach, dem
fischen auf Pollack mit leichtem Zeug. Und
das ist einfach von Erfolg
gekrönt und macht mächtig Laune. |
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Als nächstes seht
dann, wenn auch schemenhaft, unseren Kunden Simmi mit seinem Heilbutt.
Im Hintergrund
ist wunderschönes Wetter zu erkennen. Warum, frage ich jetzt mal den Fotografen,
muß dann das Foto im Halbdunkel unter dem Dach des Filetierplatzes gemacht
werden?
so häßlich ist doch der Heilbutt nicht! Die Rohdaten des Fotos sahen
wie ein Schattentheater aus. Ich habe das Beste daraus gemacht, aber den Kopf
vom Angler hab leider nicht besser hinbekommen. Irgendwann stößt auch die beste
Technik einfach an ihre Grenzen :-))) |
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Gebt euch mal ein bißchen Mühe beim Fotografieren der Fische
und der Fänger.
Beide sind es wert, vernünftig dargestellt zu werden.
Bis später
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
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Beginnen wir heute
mal mit einem Bilderätsel. Was könnte das sein? Wer schon mal
bei Siggi im Camp war, kennt das öfters mal aus den dort empfangbaren
TV Programmen. Doch weit gefehlt. Ein kurzer aber heftiger Hagelschauer,
mit Sturmböen, hat heute unsere Urlauber auf dem Wasser überrascht,
so das das Angeln kurzzeitig unterbrochen wurde, um dann nicht von vorn
anzufangen, sondern dort weiterzumachen, wo vor dem Hagel unterbrochen
wurde. Mit schönen Fischen! |
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Ein Wahnsinn was
unsere werte Kundschaft und das Bigtackle Team gerade im Velfjord veranstalten.
Die Lofi-Gang
heißt ab sofort Katfisch-Gang, denn sie hat in der Nacht zu gestern
mal 12 Katfische ins Boot gezerrt und legte dann am gestrigen Tag nochmal
35 Stück nach. Die Kisten der Vier sind bestens gefüllt, ab
jetzt steht nur noch O-Ton “Spaßangeln auf Heilbutt und Mefo
auf dem Programm”. Bei dem Tempo das die Lofi-Gang vorlegt, werden
die am Velfjord noch ne Menge Spaß haben. |
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Auch die Katfischfänge
der anderen können sich sehen lassen, so daß nur am gestrigen
Tag mehr als 50 Stück gefangen wurden. Die Durchschnittsgewichte
liegen zwischen 4 bis 6 Pfund. Nebenbei wurden Dorsche in der 100 cm
Plus Klasse gefangen. |
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Unser kleiner Simmi,
fing einfach mal so -SIMMsalabim- beim Angeln mit Gufi einen Heilbutt
von knapp sieben Kilo! Das Gesicht von Simmi, eigentlich eine wilde Urlandschaft
a la Keith Richards, welches definitiv ins Weltkulturerbe gehört,
war bei der Freude über seinen Wunschfisch glatt die wie der Velfjord
bei Null Wind.
Von warmlaufen kann also gar keine Rede mehr sein. Weitere heiße Überraschungen
werden folgen. Und weitere Fangbilder auch noch, da ich diese noch bearbeiten
muß.
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
| Aktenzeichen Bigtackle ungelöst ruft Sven Woseiterdenn in Stockholm……., |
….denn unsere Bigtackle Tour
war kurzzeitig vom Radar verschwunden, aber letztendlich gab es nur einen
kurzen Abstecher gen Stockholm. Die
Musik- und Tattooszene ist ja eine der besten Europas, die beiden Töchter
von Königs sehen ja auch ganz lecker aus, aber wollten die Jungs nicht
in Norwegen angeln gehen?
Nun sind unsere Jungs von Bigtackle nebst Mitreisenden am Velfjord eingerastet.
Der Sonnabend nachmittag war dann der Zimmer- und Bootsverteilung vorbehalten,
so daß David und Ulf erst am späten Samstagabend salziges Wasser unterm
Hintern hatten.
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Während unsere Gäste schon die ersten gerade maßigen
Heilbutte fingen, sich mit Schollen im Halbmeterbereich “rumärgerten”,
ließen meine beiden Teammitglieder es genauso mau, wie ich vor zwei
Wochen, angehen. Warum soll es denn auch irgendwas anders sein? |
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Leider schwangen die Buttangler
eine wahnsinnig schnelle Klinge, so daß nur
Fotos vom Filet möglich gewesen wären, aber die können ihr Euch
ja besser in der Feinkostabteilung des hoffentlich noch lange geöffnet bleibenden
KaDeWe anschauen.
Der gestrige Tag brachte dann bei Lofi und Konsorten reichlich dicke Pollacks
und Schellfische. Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zeigte Volker dann noch
einem Heilbutt, wie die Welt über Wasser aussieht.
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Auch bei David und Ulf war
gestern Pollacktime und das wie auch bei Lofi & Co
am leichten Gerät und in unanständigen Größen. David
konnte mit 97 cm und 17 Pfund den Tagespollack auf die Planken legen. Die
Jungs laufen sich langsam warm und ich bin gespannt was der heutige Abendanruf
mir an Neuigkeiten bringt. |
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Nur soviel weiß ich schon vom Buschfunk,
daß mehr als zehn Katfische am heutigen Tage kamen. Also harrt der
Dinge die auf uns zukommen…….
Als Berichterstatter nicht vor Ort, aber trotzdem dabei und nie ganz allein!
Holger von Bigtackle.
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
| So isses immer im Leben……,
……… wenns am schönsten ist, ist´s vorbei. Unser Aufenthalt am
Velfjord neigt sich dem Ende, mit dem Projekt Heilbutt 3.0 und Mefos hat es dieses
Jahr bei mir persönlich nicht geklappt, David und Ulf werden aber in sieben
Tagen bestimmt die Bigtackle Fahne hochhalten.
Wie jedes Jahr mußten wir uns in den ersten Tagen den Fisch wieder suchen.
Wenn er dann aber gefunden ist, dann geht die sprichwörtliche Lucy ab.
Mittlerweile stehen die Futterfische im Velfjord an verschiedenen Stellen stapeldick
und dicke Räuber sind der logisch gierige Begleitschutz. Doch der Velfjord
ist kein Fjord für statische Angler, die nur ihre Vorjahreshotspots kennen,
auf eine Angelmethode fixiert sind und wenn nix läuft auch nix anderes versuchen,
um an den Fisch zu kommen.
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Was ich in dieser
Woche erlebt habe, im Positiven und auch im Negativen, läßt
sich schnell zusammenfassen. Es gibt Leute mit denen kommt man sofort
klar, Leute da ist der erste Eindruck der Falsche und erst auf den zweiten
Blick stellt man fest, daß sie doch patente Kerle sind und es gibt
Leute da werden alle Vorturteile innerhalb der sieben Tage bestätigt.
Ich habe Hardcoreangler erlebt, die jeden Tag zweimal acht Stunden fischen waren
und deren Erfolg auch nicht lange warten ließ. Andere Angler bekamen hier
im Velfjord ihr persönliches Waterloo auf einem Silbertablett serviert,
trotz jahrelanger Hitraerfahrung. Im Zustand der Resignation wurden Schuldigkeiten
im Wetter, der Organisation und natürlich im Spot gefunden. Doch die Fänge
der anderen Angler sprechen eine eindeutige Sprache. Jungs die sich zum Rotbarschangeln
aufmachten, kamen mit strichvoll gefüllten Butten zurück, unsere Mefoangler
Thomas und Holger zogen jeden Tag ihr Silber, durch die Bank weg kamen große
Pollacks, Köhler und Dorsche. Katfische bis 16 Pfund wurden gezielt gefangen,
es müßten in dieser Woche meiner Rechnung nach über dreißig
Stück gewesen sein.Und gestern kam noch ein Heilbutt, mit 6 kg ein schönes
Exemplar.
Was will man also mehr?
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Jens und ich haben
uns gestern, neben dem erfolglosen Mefo- und Heilbuttfischen, dann noch
ein paar Stunden dem Angeln mit leichtem Gerät hingegeben. Viele
dicke Seelachse und Pollacks in der 15- 20 Pfund Klasse waren das mehr
als zufriedenstellende Ergebnis. Für Jens der erste Kontakt mit
den beiden starken Kämpfernaturen, ein Erlebnis das er garantiert
nicht mehr vergisst. Nach mehr als 19 Stunden Dauerangeln waren wir heute
früh um zehn dann im Bett. Nach kurzem Schlaf fühle ich mich,
als hätten Mario und Schubi, unsere beiden freundlichen Busfahrer,
mich mit ihrem fahrbaren Untersatz mehrfach überrollt. Die Schultern
schmerzen vom pumpen der Fische und es gibt Muskeln in meinem Körper,
deren Dasein ich schon lange nicht mehr gespürt habe.
Ich kann nur sagen, daß Knurri hier
vor Ort und bei der Organisation einen tollen Job gemacht hat, Siegmunds Camp
nach dem dritten Auffenthalt schon fast meine zweite anglerische Heimat ist,
und Schubi von Geißler Reisen
der sich als absolut angeltourentauglicher Busfahrer geoutet hat. Trotzdem er kein
Angler ist. Aber das kann ja noch werden. Knurri will heute mit ihm noch
eine kleine Fjordführung per Boot machen. Ein Schelm wer böses dabei
denkt.
In diesem Sinne und mit den Worten des österreischischem Aktschn-Helden
Arnie zu schließen sage ich:
“I´ll be back!”
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
Jetzt geht es endlich los,
in den beiden vergangenen Tagen hat sich der Velfjord von seiner besten Seite
gezeigt. Das Echolot zeigte das vielfache an Fisch an, wie in den Vortagen.
Die Durchschnittsgewichte der Dorsche und Köhler haben sich rapide erhöht
und vielen Stellen stehen gute Fische bis 25 Pfund. Vorgestern haben wir mal
für die Truhe geangelt. Neben zahlreichen Rotbarschen in der 40 cm+ Klasse,
landeten wir auch viele gute Dorsche und Köhler.
Nach dem Abendessen kam noch unser Mitreisender Holger mit einem schönen
70cm Lachs. Ein absolut krönender Tagesabschluss, der mir gute Hoffnung für
die nächsten Tage macht.
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Neben seiner Schokoladenseite zeigt sich aber der Velfjord auch als launische Diva. Das spiegelt sich am besten in den Fangergebnissen der mitreisenden Angler wieder. Während vielen das Grinsen über die gefangenen Fische nicht mehr aus dem Gesicht geht, Personal Bests nach oben geschraubt wurden und Fischarten wie Katfisch auf der Wunschliste als abgehakt betrachtet werden können, gibt es auch einen verschwindend geringen Teil von Anglern die mit langem Gesicht und wenig Fisch dastehen. Verantwortlichkeiten sollten dann aber nicht bei beim
Wetter, dem Fjord oder beim Veranstalter gesucht werden, sondern bei sich selbst. Jungs nehmt euch einfach ein Beispiel an den anderen und angelt dicke Fische.
Schweres Zeug ist wie auch auf den vorherigen Reisen nicht von Nöten. Gummifische
in 14-16 cm, passende Jigköpfe bis 100g und schwere Spinnruten, garantieren
Spaß beim Drill und volle Kisten.
Ein Mefoparadies ist der Velfjord in dieser Woche noch nicht. Obwohl die ein
oder andere Halbwüchsige sich an den Ködern schon vergriffen hat, sind die Fänge nicht so wie in den letzten Jahren. Das wird sich aber meiner Meinung in den
nächsten paar Tagen ändern.
Ich bin gespannt was uns die letzten drei Tage bringen werden.
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
The same procedure
as last year Miss Sophie,
……… wie jedes Jahr komme ich wieder verspätet mit den News vom Velfjord.
Und wie immer war die Fahrt lang genug und wie jedes Jahr geht die Sucherei nach
den fängigen Plätzen von neuem los.
Nachdem wir am Samstag angekommen waren, wurden die Zimmer bezogen und die Boote
verteilt. Einige unserer Mitreisenden standen schon ca eine Stunde später
aufmunitioniert im Boot und fuhren raus.
Mein Mitreisender Jens und ich ließen es wie die meisten im Camp etwas
ruhiger angehen und fuhren gegen Abend für ein paar Stündchen raus, um etwas
Spaß zu haben. Den hatten wir bedingt mit ein paar Dorschen bis 70 cm und
ein paar Schellfischen.
Bei einem Gläschchen Schlummifix konnten wir dann die Heimkehrer am Filetierplatz
fleißig ihre kleineren Dorsche filetieren beobachten. Nicht mein Ding,
aber das soll jeder für sich selbst entscheiden.
Der Velfjord begrüßte uns am Sonntag von seiner besten Seite. Ein
leichter Wind und Sonne, bestärkte uns in unserem Optimismus, so daß wir gestern
es auf Heilbutt versuchen wollten.
Da genug Zeit bis zum Tidenhöchstand war, fuhren wir schleppend zum ersten
Spot, um vielleicht noch die ein oder andere Mefo ans Band zu bekommen. Bis auf
ein paar kleine Köhler, passierte gar nix.
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| Schleppend ging es zum ersten Spot. Der Steuermann trinkt Radler! |
Am ersten Spot angekommen, gab es nach einer ca viertel Stunde bei mir den ersten Biss auf Giant
Jig Head. Das fing ja verheißungsvoll an und machte Lust auf mehr.Jens bekam etwa eine halbe Stunde später einen Hammerbiss und konnte den
Fisch ein paar Sekunden drillen. Und das wars dann auch für diesen Tag. Drei Stunden,
Drift um Drift blieben wir auf der Stelle und es passierte nix mehr. Mittlerweile hatte der Wind aufgefrischt, so daß wir uns in sicherere Gefilde begaben und nach und nach mehrere Fangplätze ansteuerten.Weder unterwegs, noch an den Spots vom letzten Jahr war auch nur etwas von dem Fischreichtum zu sehen, den
wir in den letzten Jahren im Velfjord kennen gelernt hatten.
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Wenn dann doch Fisch am Grund war, entpuppte dieser sich dann in den meisten
Fällen als Schellfisch. Nach knapp zwölf Stunden und vier Angelplätzen (P.S. an BT1: Boot gefahren sind wir wenig:)), wollten wir noch wenigstens unser Abendessen fangen. Sei es aus Mitgefühl oder
wissend das unser Kühlschrank noch gefüllt ist, ließen wir die kleinen Burschen die wir fingen wieder ins kalte Naß zurück.
Auch bei unseren Mitreisenden sieht es nicht anders aus. Ein, zwei größere Dorsche und ein Katfisch sind die bis jetzt nennenswerte Ausbeute unserer Tour.
Weil der Velfjord aber eine nette Zicke ist, lassen wir uns den Optimismus nicht nehmen, daß die ein oder andere Überraschung diese Woche noch kommen wird.
Heute werde ich jedenfalls unsere Ruten mit Meerwasser segnen, ein Spaß den
ich gestern auf Bitten bei unseren Mitreisenden Thomas und Holger gemacht habe,
damit den Jungs die lang ersehnte Mefo ans Band geht. Hab noch gleich ne Wette
um ein Bier hinterhergeschoben,
daß es keine fünf Minuten dauert bis die erste Mefo gefangen ist.
Gewonnen, ich will mein Bier! Das es die einzige des Tages war lag natürlich an meinem Segen.
Das war nur der Standardsegen! Mehr Mefos kosten extra Jungs!
Bis morgen
Holger
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
Unser
Kunde Uwe Gärtner hat mal wieder zugeschlagen, aber lest selbst:
Hallo Holger & Co.
damit Euch das Warten auf das Fischen im Velfjord nicht zu lang wird, möchte
ich Euch ein Bild von den Vesteraalen schicken.
Tatort: offene See, 68° Nord Vinjesjoen, Zeit 06.05.2009 ca.13.30 Uhr.
Starker Anbiß auf Jighead 200g mit starken 6/0 Owner Haken bei 10m über
Grund und bei einer Wassertiefe von 50 m. Die Drillzeit betrug ca. 15 min beim
ersten Drill. Dann hat mein Freund Dieter mit einer leicht modifizierten Vivtek
Heilbuttharpune den Butt exakt an der Brustflosse harpuniert. Danach gab’s
von der Heilbutt-Lady für uns eine Klatsche Salzwasser ins Gesicht und
sie tauchte wieder 30 m ab. Trotz Handschuhen an beiden Händen schaffte
es mein Bootskumpel Dieter nicht, den Fisch zu halten. Zwar waren Harpune und
Seil griffbereit, aber der Fender lag gut verstaut im Bootskasten. Zum Glück
war das Ende des 8 mm- Seils am Bug des Bootes befestigt. und so wurden wir
geschätzte 20- 30 m gezogen. In der Zwischenzeit drillte ich den Butt
erneut in ca. 5 min nach oben und mein Bootskumpel befestigte den inzwischen
bereitgelegten Fender. Dann gab es noch einen kleinen Kampf mit dem Fender,
danach ließ sich der Butt an die Bordwand heranziehen. Besser wäre
allerdings gewesen, 5 min zu warten. Denn als ich die Lady mit dem Gaff ins
Boot befördern wollte, versuchte sich der Heilbutt aus dem Gaff zu drehen.
Einen schönen Anschauungsunterricht, wie so etwas aussieht, bekommt man
auf Volker’s Heilbuttfiber 2 zu sehen.Wenn man dann die Harpune mitdreht, schafft
es der Butt nich, zu entkommen, nur die Kraft dazu muss ausreichen, schließlich
hängt der Butt schon am Gaff. Und wenn er dann “weiß” zeigt,
mit einem lauten Stöhnen und großer Anstrengung rüber über
die Reeling, bis er oder in dem Fall sie klatschend ins Boot fällt - so
wie ich. Dabei fiel die schleimige Heilbutt-Dame auf mich rauf - gut dass Dieter
nicht den Fotoapparat zur Hand hatte.
Für Dieter muss das der absolute Ablacher gewesen sein und er meinte,
dieses Bild würde er wohl nie vergessen. Übrigens hatte Dieter als
Neuling in Vesteraalen zwei Tage vorher bereits einen schönen Butt von
12 kg gefangen, den wir ohne Harpunieren ins Boot bekamen.
Auf der Waage brachte der Butt dann 49 kg bei einer Länge von 1,54 m.
Die Lady war gut genährt, denn das Bauchfilet war dicker, als das Rückenfilet.
Außerdem sagt man ja, Heilbutts hätten oft wenig im Magen. In diesem
Fall befand sich ein Lumb von ca 40 cm und ein Dorsch von ca. 30 cm im Bauch
diese Heilbuttlady - sie muß also eine tolle Jägerin gewesen sein,
leider wurde ihr mein Gummifisch zum Verhängnis.
Alles in allem für uns eine erfolgreiche Woche in Vesteralen.
Solche oder ähnliche Erlebnisse wünschen wir Euch demnächst.
Dieter und Uwe
PS: Ein fettes Petri
Heil an Uwe von den Bigtackle Jungs. Wir werden versuchen
dich zu toppen! |
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
Im September 2008 war ich mit ein paar Kumpels in Vevang, Smørholmen in der Nähe der Atlantikstraße.
Bei ganztägig warmem und sonnigem Wetter wurde versucht, den Fischen nachzustellen.

Die ganz großen Fische gingen uns leider nicht an die Angeln, was wohl am Wetter, an fehlenden Futterfischschwärmen und vor allem unserer Unerfahrenheit lag.
Aber es war nach den ersten 2 Tagen mit der Suche nach den „fängigen“ Stellen zumindest so viel Fisch, dass wir am letzten Angeltag keinen Fisch mehr in die Fischkiste übernahmen, da wir genug vom stundenlangen Filetieren hatten.

Hauptsächlich wurde Schellfisch gefangen (viele zwischen 60 und 75 cm, der größte 79 cm), aber auch Dorsch ( bis 87 cm ), Leng, Lumb und Pollack gingen neben Hai, Rotbarsch, Makrele und Octopus an die Angeln.
Dank des Tackles, was mir die Jungs von Bigtackle mitgegeben haben, hatten mein Kumpel und ich keinerlei Probleme mit unseren Fängen. Absolut überzeugt haben mich meine neue Hiro Bellona 30 lbs und die dazugehörige DaiwaSaltist 30 TH.

Die Rute ist schön leicht und belastete auch bei Doubletten oder querhängenden Fischen mein
Handgelenk in keinster Weise. Die Übersetzung der Rolle ist einfach toll. Keinerlei Probleme mit
den gefangenen Fischen und beim schnellen Hochholen wegen sich schnell nähernder
Schiffe brauchte ich kein wildes Kurbeln veranstalten, die halbe Geschwindigkeit wie
bei den anderenreichte, den Köder genauso schnell hochzuholen.
Ich freue mich jedenfalls schon mächtig drauf gemeinsam mit Holger und Knurri
nächstes Jahr das Tackle auch mal auf größere Fische und bei unterschiedlichen
Angelmethoden zu testen.
Und dann beherzige ich auch noch mehr Tips von Euch!!!
Danke
Dirk Eisermann
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Geschrieben von: Holger in Reiseberichte
Das auch unsere Kunden erfolgreiche Angler sind, wissen wir schon. Umso mehr freut
es uns, wenn wir hin und wieder auch mal ein nettes Feedback von unseren Kunden
erhalten, um diese dann auch auf unserer Berichteseite zu veröffentlichen.
Lest selbst was Uwe uns am letzten Donnerstag schrieb.
“Hallo Holger,
ich sollte Dir ja ein Bild schicken, falls ich einen Heilbutt gefangen habe,
Du erinnerst Dich? Wie Du anhand der Bilder sehen kannst, ist es ein echt geiles
Fischen auf 70° Nord.
Der schwerste Heilbutt hatte 42 kg, meiner
hatte 29 kg und 133 cm und der dritte Platz ging an einen 20 -jährigen
Neuling, der das erste mal in Norwegen war, mit 22 kg.

Insgesamt wurden von unserer Gruppe mit 26 Anglern 10 Heilbutts gefangen, die
alle maßig, d.h. über 60 cm lang waren. Darüber hinaus wurden
noch 5 untermaßige Heilbutts gefangen, die alle wieder ins Wasser durften.
Mein Drill dauerte mit der ABU
Suverän 30-50 lbs Rute und einer Rolle, die
eine Bremskraft für “strike” mit 22 lb und für “full” 28
lb hatte, ca. 20 Minuten.
Der Biss erfolgte 5 min vor erreichen des Niedrigwasser auf 200g Giant Jighead
mit
20 cm Gummifisch. Die Wassertiefe war 56 Meter, der Biss kam bei 5-7 Metern über
Boden (feinen Sand) genau an einer Meerenge zwischen zwei Inseln an der Einmündung
in den mächtigen Kvænangen.
Bis zur offenene See sind es noch ca.
10 km. Der Butt machte bei der gewählten Bremseinstellung und zugedrehter
Bremse (ca. 20 lb) zwei Fluchten von ca.30 Metern bevor er dann letzlich um 20.16
Uhr am Boot war und von mir selbst mit einem Schlaggaff gegafft und über
die Bordwand gezogen wurde (nicht harpuniert, da die Harpune nicht einsatzbereit
war).
Der schwerste dort gefangene Dorsch war übrigens 26 kg ,
mein schwerster Torsk hatte 14,1 kg, der schwerste Steinbeißer
lag bei 10 kg mein Schwerster lag bei nur 5,3 kg. Aber alles nichts gegen diesen
schönen Butt, übrigens mein vierter dort in Skjervoy.
Aber nach dem Fischen ist vor dem Fischen, oder?
Gruß Uwe”
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